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Dienstag, 26. August 2014

Gedanken von Leonard Ravenhill über den Richterstuhl Christi

Oh Gott, lass mir die Ewigkeit vor Augen sein! Aber wenn Gott uns die Ewigkeit oder das kommende Gericht vor Augen sein lässt oder auf die fleischernen Tafeln unseres Herzens schreibt, dann sollten wir – davon bin ich überzeugt – total andere Leute sein, Gottes Volk in dieser Welt heute. Wir leben zu sehr in dieser Zeit, wir sind zu irdisch gesinnt. Wir sehen es wie die anderen es sehen und wir denken zu sehr wie andere denken. Wir gehen mit unserer Zeit um wie es auch die Welt tut. Wir investieren unser Geld. Dabei sollten wir eine ganz andere Art von Menschen sein. Ich glaube das die Gemeinde Jesu Christi eine neue Offenbarung der Majestät Gottes braucht. Wir alle gehen um eines Tages vor IHM zu stehen … (Offenbarung 20,12) Kannst du dir das vorstellen? … vor dem Richterstuhl Christi um Rechenschaft ab zu legen für die Taten des Leibes (dieses Lebens) Das ist das Entscheidende – Das ist der König der Könige und ER ist der Richter aller Richter und das ist das höchste Gericht der Gerichte und es gibt keine Berufung danach! Das Urteil ist endgültig. Hör mir zu, wenn du Jesus siehst dann wirst du nicht aufstehen und sagen „Hey Kumpel, bin ich froh das du für mich gestorben bist“ - wenn du IHN siehst wirst du geradezu vor Furcht gelähmt sein wenn du keinen verherrlichten Leib und verherrlichten Geist hast! Du sagst: „Okay Mr. Ravenhill, ich werd in großen Schwierigkeiten sein aber sie müssen wissen, ich hab kein gutes Gedächtnis“. Gut, aber ich sag dir an diesem Tag wirst eines haben. In Maleachi (Mal. 3,16) heißt es Gott hat ein Buch des Gedächtnisses. Und ich denke du würdest gut daran tun diese Woche jede Nacht vor dem schlafen gehen Gott zu fragen „was hast du in dein Buch geschrieben über mein Leben heute?“ Bist du heute aufgestanden und hast Gott gedankt das du wahrhaftig rein geworden bist? Hast du IHM dafür gedankt, dass das teuflische Fieber was dich Kokain schnüffeln oder andere Drogen oder Sachen nehmen ließ von dir gewichen, das ER dich davon befreit hat? Bist du wirklich froh, dass du keine Hure mehr bist, dass du jetzt ein Teil der Braut des Lammes geworden bist? Freust du dich, dass ER dich befreit hat von der Begehrlichkeit deines Herzens und seiner schlechten Gesinnung und all diesem üblen entsetzlichen Dingen die über dich herrschten? Das Erschütterndste und Niederschmetterndste woran ich denke, ist meine persönliche Rechenschaftspflicht gegenüber Gott eines Tages. Wir werden nicht nur gerichtet nach dem Was wir getan haben, sondern auch für das Warum wir es getan haben! Nicht nur für die Tat sondern auch für das Motiv. Was hat dich angetrieben? Warum? Was war das Motiv dahinter? ER betrachtet nicht nur deine Sünden sondern DICH, ER sieht das was dein Leben beherrscht hat. Und es absolut wahr, dass wir nicht nur in einer Welt der unfähigen Politik leben, sondern in einer Welt – und das ist das Tragischste von allem – der unfähigen Kirche. Wann im Namen Gottes wird die Kirche ihr Herz und ihren Geist öffnen und wieder sehen? Kann Gott jede Sünde vergeben die ich begangen habe? Wie ich sagte, sicher - ER kann. Wenn du Buße tust über deine Sünden und um Vergebung bittest Kraft des Blutes Christi und um Gnade flehst. Der zarte weiche Christus, der herab kam Gutes zu tun, kleine Babys zu küssen und die Leute zu segnen … und nun - da ist nicht schöneres als dieses kleine Lamm. Da ist nichts schrecklicheres als der Zorn des Lammes! (Offenbarung 6,16ff) Gott wird jedes Werk und alles verborgenen Treiben in das Gericht bringen. Die Toten, die Kleinen und die Großen, stehen vor Gott an diesem Ehrfurcht gebietendem Tag. Meinst du ich bin nur ein Schauspieler? Warum lebe ich so, was ist das Geheimnis? Gott hat uns nämlich nicht nur Christus gegeben sondern (in IHM) alle Dinge. Und weil nicht genug Freude im Hause Gottes ist brauchen wir Unterhaltung! Und Unterhaltung ist der Ersatz des Teufels für diese Freude. Ich denke bevor wir mit dem Finger auf die Welt zeigen sollten wir eher auf uns sehen und sagen: „Lasst uns in Sacktuch und Asche gehen und uns demütigen und sagen: Oh allmächtiger Gott!“ Wenn ich die Gemeinde im neuen Testament sehe... sie hatten keine festen Gebäude - keine bezahlten Evangelisten, keinen Haufen Geld und keine großen Organisationen – sie konnten nicht im Fernsehen betteln, aber ich sag dir was sie taten: sie haben die Welt auf den Kopf gestellt! Und ich bin beschämt zu der (sichtbaren) Gemeinde Jesu heute zu gehören, weil ich glaube, dass es eine Beschämung eines heiligen Gottes ist. Unsere größte Freude heute ist in die Hände zu klatschen und eine gute Zeit zu haben und danach reden wir all dieses Geschwätz gleich der Welt. Oh zu sein in IHM! Verzehrt von IHM! Bist du so nahe am Herzen Gottes das du seine Trauer über diese Welt und eine abfallende Kirche wie wir sie heute haben teilst? Wenn du voran gehst und mündig und erwachsen wirst in Gott, dann werden all die Zwerge um dich herum dich kritisieren und belächeln und sagen: „du willst wohl heiliger sein als alle anderen“? Und du wirst erkennen – der Mann, der am heldenhaftesten für Gott ist, dass wird der Mann mit dem hingegebensten Leben sein. Das Einzige, was mich dauerhaft im Sieg durch das Blut Christi sein sein lässt, ist meine persönliche Hingabe an IHN, den Sohn Gottes. Meine Anbetung die ich IHM gebe als tägliche Anerkennung. Das ist mehr als mein Dienst, mehr als Geld spenden. Ich liebe und verehre IHN und ich verherrliche IHN und sitze zu seinen Füßen. Willst du wissen warum die Welt da draußen arm und krank ist? Weil sie nicht wissen wie man betet - darum. Ich habe es oft gesagt und so sag ich es heute morgen wieder: “Kein Mann ist größer als sein Gebetsleben“. Lasst mich eine Weile mit einem Mann gehen und an seinem Gebetsleben teil haben, und ich sag dir, wie ich denke, dass er groß oder majestätisch in Gott ist. Es geht auf einen Ehrfurcht gebietenden Tag zu … Du siehst da ist keine Möglichkeit... keine Möglichkeit für einen Probelauf. Und vor allem – da ist keine Möglichkeit einer Wiederholung. Weil dies das endgültige Gericht sein wird. Ich denke wieder an ein Zitat von Dr. Tozer was er mir einst gab, er sagte: „Lennard weißt du was?“ Er sagte: „Wenn wir die Zeit verlassen und in die Ewigkeit eingehen und staunen, werden wir unsere Köpfe beugen in Scham und Erniedrigung und sagen: Mein Gott! - schau auf diese Reichtümer die in Jesus Christus sind, und wir kommen zum Richterstuhl wie ein Bettler“. Meister vergib und erwecke uns erneut, vertreibe unsere Weltlichkeit hilf uns stets zu leben mit Ewigkeitswerten im Blick. Wie der große Mann der Erweckung sagte - „Oh Gott, lass mir die Ewigkeit vor Augen sein!“ Verstehst du, wenn wir hier nicht leben als eine andere Art von Menschen auf dieser Erde, haben wir kein Recht hier zu leben. Und wir sollten wieder ein Volk was wirklich getauft ist mit Gehorsam, ergeben dem souveränen Willen Gottes, nicht besorgt über die menschliche Meinung und nicht nach mehr Verschwendung für uns selbst fragen sondern: Oh Gott, bereinige mein Leben, so dass ich, wenn ich in deiner Furcht erregenden Gegenwart stehe - wie auch Johannes sagte – nicht beschämt bin bei seiner Erscheinung.

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