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Dienstag, 6. Mai 2014

Hingabe in der jüngeren Krichengeschichte (Teil 3)



Amy Carmichael (1867 1951)

Amy Carmichael gab ihr Leben, um unter indischen Mädchen zu dienen, die sonst Tempelprostituierte 
hätten werden 
sollen. Nach irischer Art besaß sie eine immense Charakterstärke sowie Führungsqualitäten. Das 
Ausmaß ihre Hingabe an Christus kann man am Besten aus ihren Schriften ersehen. »Die Eide Gottes 
liegen auf mir. Ich darf nicht verweilend m Schattigen spielen, noch irdische Blumen mir pflücken, bis ich
mein Werk vollendet habe und Rechenschaft davon gegeben.«

 http://www.faith2share.net/Portals/0/Site11/AmyCarmichael.gif



William Borden (1887 1913)

William Borden gab wie C.T. Studd Luxus und Wohlstand auf, um dem Ruf Christi zu folgen. Seine
Hingabe aus vollem Herzen zeigt sich in dem Motto »kein Zaudern, kein Rückzug, kein Bedauern«. Er 
sagte: »In jedem Herzen ist ein Thron und ein Kreuz. Wenn Christus auf dem Thron ist, ist das Ich am 
Kreuz; und wenn das Ich – auch nur ein klein wenig – auf demThron sitzt, ist Jesus am Kreuz im Herzen
dieses Menschen. Wenn Jesus den Thron innehat, wirst du dahin gehen, wohin Er dich führt. Jesus auf 
dem Thron verherrlicht jede Arbeit und jeden Ort.«


Eric Liddell (1902 1945)Die Hingabe für den Herrn veranlasste Eric Liddell, den Tag des Herrn genau 
zu beachten. Bei den Olympischen Spielen 1924 in Paris weigerte er sich unerbittlich,

den Hundertmeterlauf, für den er sich qualifiziert hatte, zu laufen, weil er an einem Sonntag stattfand.

Manche nannten ihn einen Verräter Schottlands und Britanniens. Die britischen Sportfunktionäre

waren entsetzt. Aber er ließ sich nicht bewegen. Schließlich war er bereit, den Wettkampf über 400 m

zu laufen, obwohl es nicht seine Disziplin war, aber er fand an einem Wochentag statt. Vor dem Wettlauf 
gab ihm der Mann, der ihn massierte, ein Stück Papier, auf dem zu lesen war: »Im Alten Testament heißt 
es: ›Denn die mich ehren, werde auch ich ehren.‹« Liddell gewann den Kampf und stellte einen neuen 
Weltrekord auf. Als er später als Missionar in einem japanischen Internierungslager starb, schrieb eine 
führende nationale Zeitung: »Schottland hat einen Sohn verloren, der seinem Land an jedem Tag seines 
Lebens große Ehre erwies.«


http://michaeljkruger.com/wp-content/uploads/2013/01/Eric-Liddell.jpg


Betty Scott Stam (1906 1934) Als Betty Scott Stam noch auf der Bibelschule war, schrieb sie dieses 
Gelöbnis vorne in ihre Bibel: »Herr, ich gebe meine eigenen Pläne auf, meine ganzen Wünsche, 
Hoffnungen und Vorhaben (mögen ie fleischlich oder seelisch sein) und nehme Deinen  Willen für mein
 Leben an. Ich gebe mich selbst, mein Leben, mein ganzes Sein endgültig Dir hin, um für immer Dein zu 
sein. Ich übergebe Dir allmeine Freundschaften, all meine Liebe. All die Menschen, die ich liebe, sollen 
den zweiten Platz in meinem Herzen einnehmen. Fülle und versiegle mich mit Deinem Heiligen Geist. Über
Deinen Willen in meinem Leben ganz aus, koste es, was es wolle, jetzt und für immer.« »Denn das Leben
ist für mich Christus und das Sterben Gewinn« (Phil. 1,21). Sie und ihr Mann opferten sich Christus bis 
zum Äußersten als Missionare in China. 1934 wurden sie geköpft. Ihre Geschichte wird berichtet in »The 
Triumphof John and Betty Stam«.


Jim Elliot (19271956)

Alle, die Jim kannten, wussten, dass er wie ein brennender Busch war – brennend und nicht verzehrt. 
Ich selbst war zutiefst beeindruckt von seiner unnachgiebigen Intoleranz gegenüber allen Dingen, die 
zwischen ihm und der Hingabe seines Herzens für Christus standen.
Hierin stimmte er mit James Denney überein, der schrieb: »Wenn Gott wirklich etwas in Christus getan 
hat, wovon die Erlösung der Welt abhängt und wenn Er das bekannt gemacht hat, dann ist es
Christenpflicht, intolerant allem gegenüber zu sein, das diese Wahrheit ignoriert, leugnet oder wegerklärt.« 
Man spürt diese Kompromisslosigkeit in Jims Gebet:Er macht Seine Diener zu einer Feuerflamme. Bin ich nicht 
entzündbar?Gott, befreie mich von der beängstigenden Asbestschicht von ›anderen Dingen‹. Sättige mich mit dem 
Öl des Heiligen Geites, damit ich brennen kann. Aber eine Flamme,vergeht, ist oft kurzlebig. Kannst du, 
meine Seele, das nicht ertragen – ein kurzes Leben? In mir wohnt der Geist des Großen, der ein kurzes
Leben hatte, der von Seinem Eifer für das Haus Gottes verzehrt wurde … Mache mich zu Deinem
Brennstoff, Flamme Gottes.3 Jims Philosophie war: »Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten
 kann, um zu gewinnen,was er nicht verlieren kann.« Zusammen mit vier anderen jungen Männern, die für
 den Herrn brannten, wurde er von den Speeren der Aucas an einem Fluss in Ecuador getötet.

 http://followingafterjesus.files.wordpress.com/2013/04/jim-elliot.jpg

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