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Donnerstag, 9. August 2012

Die beiden Worte


Eine Gruppe junger lustiger Leute vertrieb sich die Zeit mit dem Lösen von Rätseln. Ein Mann hörte interessiert zu und legte ihnen schließlich die Frage vor: „Welches Wort ist das längste von allen?“ Die jungen Leute dachten angestrengt nach, legten die Stirn in Falten, überlegten hin und her. Die richtige Antwort fand  keiner. Der Fremde sah ihre Verlegenheit und gab endlich selbst die Antwort. „Das längste Wort“, sagte er, „heißt Ewigkeit!“ Alle waren über des Rätsels Lösung erstaunt. Und keiner konnte widersprechen.

„Könnt Ihr mir nun sagen, welches das kürzeste Wort von allen ist?“ fragte er sie dann. Und wieder ging es ans Raten und Überlegen. Aber die richtige Lösung fand keiner. Dann beendete der Fragesteller das lange Hin und Her: „So will ich es Ihnen sagen. Das kürzeste Wort heißt: Jetzt!“ Und dann fuhr er fort: „Dies Jetzt ist das Jetzt und Heute. Und denken Sie daran, meine jungen Freunde, das jetzt die schnell dahineilende Zeit ist, in der wir uns auf die Ewigkeit vorbereiten und Gott ehren sollen!“ Diese kurze Rede hinterließ bei den jungen Leuten einen tiefen Eindruck.
Auch uns sollte diese Belehrung nicht gleichgültig lassen. Das „Jetzt“ ist noch in unserer Hand. Jetzt ist die geeignete Zeit, das angebotene Heil Gottes zu ergreifen. Ist die Schwelle zur Ewigkeit überschritten, kann keiner mehr zu Gott umkehren. Denn das muss hier geschehen. Darum die ernste Bitte: Nutze das Jetzt und Heute und öffne dich seiner Liebe und Gnade. Er wartet schon lange auf dich. „Wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Errettung vernachlässigen?“ (Heb. 2,3)  Deshalb: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht.“ (Heb.3,7Wer das kurze „Jetzt“ vertändelt, wird sich eine Ewigkeit lang anklagen.

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